Schiefe Zähne - die moderne KFO kann helfen…

Zahnfehlstellungen lassen sich bei Kindern und Erwachsenen erfolgreich behandeln

Zahnfehlstellungen beeinträchtigen nicht nur das Aussehen, sondern können zu Einschränkungen bei der Kaufunktion mit Beschwerden im Bereich der Kaumuskulatur und der Kiefergelenke führen. Daneben wird die Zahnpflege durch eng und verschachtelt stehende Zähne behindert. Vermehrte Karies und frühzeitiger Zahnverlust durch Parodontitis sind die Folgen.

Mit kieferorthopädischen Geräten, im Volksmund Zahnspangen genannt, lassen sich solche Fehlstellungen regulieren. Während bei Kindern und Jugendlichen durch die Behandlung das Kieferwachstum in die richtigen Bahnen gelenkt wird, also auch die Lage der Kiefer zueinander verändert werden kann, sind Bewegungen der Zähne im Kiefer unabhängig vom Alter der Patienten möglich, d.h. eine Korrektur ist auch im Erwachsenenalter noch erfolgreich. Ebenso ist es möglich, eine nach früherer Zahnspangenbehandlung erneut auftretende Fehlstellung – meist ein zunehmender Engstand der Zähne – aufzuhalten oder auch zu korrigieren.

Eine kieferorthopädische Behandlung kann mit herausnehmbaren oder festsitzenden Geräten erfolgen. Welche Methode eingesetzt wird, richtet sich in erster Linie nach der Situation im Gebiß des Patienten, d.h. Art der gewünschten Zahnbewegung, Zahnpflege, event. schon vorhandenem Zahnersatz usw.

Herausnehmbare Apparatur: Einfach zu handhaben und preiswert. Die Zahnpflege wird nicht behindert und der Patient wenig beeinträchtigt, da die Apparatur nicht ständig getragen werden muß. Die Wirkung der Behandlung hängt jedoch stark von der Tragedauer ab, deshalb sind die Apparate nachts und möglichst auch zeitweise tagsüber zu tragen. Nach Abschluß der Behandlung kann die Apparatur weiterhin 2-3 mal pro Woche zum Erhalt des Behandlungsergebnisses getragen werden.